Archiv für Februar 2015

Frag das Robben Orakel!

„Was vereint alle Robben der Welt?“
Olga, 16

Es ist nicht Der Traum vom Geld.

Es die Sehnsucht nach der Freiheit, dem großen, weiten Meer. Auf dem sich Robbe in einsamer Meditation verliert, ihr Leben reflektiert und auf dem Rücken treibend, gen Himmel starrt. Mit den Wolken vorüberzieht. Dem Festland entflieht. Und hofft, auf einer kleinen, idyllischen Insel stranden zu können, wenn sie sich nur lange genug treiben lässt. Eine Insel, die klein genug ist, sie robbend zum umrunden, aber auch groß genug, um sein Leben dort verbringen zu können.

„Wonach streben Robben?“
Herr Schmidt, 56

Es ist nicht Macht, noch Ruhm, wonach eine Robbe strebt. Denn all dies verblasst im Angesicht des weiten Universums. Die mächtigen, einfluss- und ruhmreichen Weltenlenker sind niemals Robben gewesen, denn sie sind sich nicht der Bedeutungslosigkeit dieser Eigenschaften bewusst. Dadurch zerstören sie ihre eigene Lebensgrundlage. Die Aufgabe der Robben ist es, die Lebensgrundlage der Unbeteiligten zu schützen. Dafür bedarf es nur der Einsicht, dass Macht und Ruhm bedeutungslose Eigenschaften sind, nach denen zu streben niemanden glücklich macht.

„Sind Robben glücklich?“
Nataphon, 17

Niemand kann wirklich im innersten glücklich sein, wenn er sich nicht unablässig baden kann, im Sonnenschein, auf der unzerstörten Insel, auf der die treibende Robbe irgendwann vielleicht stranden wird.

„Wer oder was hindert eine Robbe am glücklich sein?“
David, 12

Es sind die Robben und Nicht-Robben, die auf Pfaden stecken bleiben, von denen sie glauben, sie wären die einzig richtigen auf der verzweigten Landkarte des Lebens. Dadurch versperren sie anderen den Weg, es entsteht Stau, die Mobilität stirbt und jeder bleibt dort, wo er ist und von wo er nicht um die Ecke sehen kann, um zu erkennen, dass die, die auf dem anderen Pfad stehen, nicht anders oder falscher sind, als man selbst.

„Kann ich mich auch während der Regel selbst befriedigen?“
Mechthild, 14

Es ist das Wesen der Sonne, unsere Gemüter im Innersten zu erhellen, unser Blut das Vitamin D tanken zu lassen und unsere Lätze zu bräunen. Wäre das Leben ein einziger trostloser Regentag, und manchmal scheint es tatsächlich so zu sein, dann sollte einen nichts davon abhalten, sich selbst ein sonniges Gemüt zu verschaffen.

Das war das wöchentliche Robben Orakel, das jeden Monat auf dem Robbenblog erscheint, vor allem im Februar! Wenn ihr auch Fragen an das Robben Orakel stellen wollt, dann mailt jetzt an:

robbenorakel@anarchorobben.de